"Nicht-medikamentöse Therapieansätze bei DAT (kontrastiv)"
- Aufbaukurs -
Ort: Wird noch bekannt gegeben
Zeit: Freitag, den 2. Dez. 2011, 14-18 Uhr, Samstag, den 3. Dez. 2011, 9-13 Uhr
Überblick
Eine Vielzahl methodisch anspruchsvoller Studien belegen, dass kommunikativ-kognitive (also nicht-medikamentöse) Therapieinterventionen Effekte haben, die mit denen klassischer Antidementiva vergleichbar sind oder sie im Bereich der kognitiven Leistungsfähigkeit sogar übertreffen. Wichtiger noch liegen inzwischen hinreichend Daten vor, die zeigen, dass sich eine Medikation mit Antidementiva (Acetylcholinesterase-Hemmer) und kognitive Stimulationsprogramme sinnvoll ergänzen.
Kognitive Defizite (Schwerpunkt: Sprachverarbeitung und Kommunikationsverhalten) bei früher und moderater Alzheimer-Krankheit: Grundlagen und therapeutische Ansätze - Basiskurs -
Ort: Heinrich Hans Jakob Haus, Talstr. 29, 79102 Freiburg im Breisgau
Zeit: Freitag, den 11. Nov.2011, 14-18 Uhr, Samstag, den 12. Nov. 2011, 9-13 Uhr
Überblick
Eine Vielzahl von Studien belegen, dass bei einer Alzheimer-Krankheit kognitive Leistungen (das meint Denkabläufe wie z.B. Schlussfolgerungen oder visuell-konstruktive Leistungen wie das Vervollständigen einer Zeichnung oder Gedächtnisleistungen oder aber die alltägliche Sprachverarbeitung) nicht einfach ausfallen. Es gibt auch keine direkte Parallele zwischen neurobiologischem Abbau (Atrophien) und kognitiven Leistungsdefiziten - der Zusammenhang zwischen biologischem Geschehen und kognitivem Leistungsverfall ist sehr viel komplexer.
Klinische Linguisten behandeln Sprach-, Sprech- und Kommunikationsstörungen bei Erwachsenen und Kindern. Sie sind in Kliniken und Praxen tätig, in denen Sprachstörungen diagnostiziert und behandelt werden oder arbeiten in Forschung und Lehre.
Klinische Linguisten absolvieren ein Hochschulstudium im Bereich Linguistik (Sprachwissenschaft) mit dem Studienschwerpunkt Neurolinguistik oder Klinische Linguistik, das interdisziplinär auch Aspekte der Medizin, Psychologie und Sprachheilpädagogik integriert. Die theoretischen Kenntnisse werden durch eine klinische Ausbildung ergänzt.
Der Klinische Linguist gehören somit zur Gruppe der Berufe, die sich mit der Behandlung von Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen befassen. Dazu gehören in Deutschland auch Logopäden, Sprachheilpädagogen und eine Reihe anderer Berufsgruppen mit unterschiedlichen Ausbildungs- und Studiengängen.
Diese Web-Seite richtet sich an Klinischen Linguisten und ausdrücklich auch an alle anderen Menschen, die im Bereich der Sprachtherapie tätig sind, es werden wollen oder an den betreffenden Themen interessiert sind. Das schließt selbstverständlich auch die von Sprach-, Sprech-, Stimm- oder Schluckstörungen betroffene Menschen (Patienten, Angehörige etc.) ein.